• R.: Habt ihr öfter zusammengearbeitet ?
  • K.: Ein, zweimal. Wir sind immer noch sehr gut befreundet und denken über das ein oder andere Projekt nach. Durch ihn kam ich auch zur s/w-Photographie.
  • R.: Wie das ?
  • K.: (lacht) Naja, er macht hauptsächlich s/w Photos und hat immer wieder gestichelt, warum ich meine Bilder nicht einfach mal in s/w umwandel ?
  • R.: Das allein hat zum Umdenken für Dich gereicht ?
  • K.: Mich haben s/w Photographien schon immer fasziniert, vor allem Künstler wie Helmut Newton. Ich hatte nur immer sehr großen Respekt davor, bis ich schließlich einfach experimentierte und sah, was ich aus meinen Bildern alles rausholen konnte. War eine tolle Erfahrung damals.
  • R.: Wie findest Du Deine Modelle für Deine Ideen ?
  • K.: Das ist ganz unterschiedlich. Einige sind aus meinem Bekanntenkreis, einige sprechen mich auf Aufnahmen an und manche frage ich gezielt, wenn ich glaube, dass sie zu meinen Projekten passen.
  • R.: Wie arbeitest bzw. setzt Du Deine Ideen um ?
  • K.: Die Umsetzung ist immer sehr spannend. Ich arbeite sehr gerne mit Modellen die noch nie bzw. selten als Aktmodel vor der Kamera standen. Ich habe oft den Eindruck, dass gerade sie intensiver arbeiten bzw. das Beste aus den Bildern herausholen wollen.
  • R.: Haben gerade diese Modelle keine Berührungsängste wenn sie noch nie als Akt vor der Kamera standen ?